Medikamentös induzierter Diabetes

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 45 , Nummer 6, PK1297
    Redaktionsschluss: 3. Juni 2024
  • - Überraschend viele Medikamente können zu einer Hyperglykämie oder einem manifesten Diabetes führen. Dieses Risiko kann teilweise durch zurückhaltende Dosierung und eine geeignete Auswahl innerhalb einer Wirkstoffgruppe reduziert werden.
    - Glukokortikoide und atypische Neuroleptika sind unter den in der hausärztlichen Praxis verwendeten Medikamenten diejenigen, die am häufigsten Störungen des Glukosestoffwechsels verursachen. Dosisabhängig wirken sich auch viele Diuretika diabetogen aus.
    - Betablocker und Statine haben eine diabetogene Wirkung, beeinflussen jedoch die gesamthaft vorteilhafte kardiovaskuläre Wirkung dieser Medikamente nicht ungünstig.
Geschätzte Lesedauer: Von 8 bis 10 Minuten

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Medikamentös induzierter Diabetes (3. Juni 2024)
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pharma-kritik, 45/No. 6
PK1297
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