Multiple Sklerose: drei «neue» Medikamente

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 37 , Nummer 3, PK960
    Redaktionsschluss: 15. Juni 2015
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2015.960
  • Zwei oral verabreichbare Medikamente – Teriflunomid und Dimethylfumarat – und ein Mittel zur Injektion – Alemtuzumab – sind neu zur Behandlung der schubförmig remittierenden MS zugelassen. Nach aktuellem Wissen bringt keines dieser drei überzeugende Vorteile.

Teriflunomid
Teriflunomid (Aubagio®) ist in der Schweiz im November 2013 zur oralen Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) zugelassen worden.

Chemie/Pharmakologie
Teriflunomid (A771726) entspricht dem aktiven Metaboliten (M1) von Leflunomid (Arava® und andere). Die Wirkung des letzteren – bei rheumatoider Arthritis und Psoriasis-Arthritis – beruht auf Teriflunomid.(1)Dieses hemmt die Dihydroorotatdehydrogenase und beeinträchtigt so die Pyrimidinbiosynthese, was dem Medikament immunsuppressive Eigenschaften verleiht. Die Wirkung bei MS soll darauf beruhen, dass weniger aktivierte Lymphozyten ins Zentralnervensystem gelangen.

Geschätzte Lesedauer: Von 14 bis 19 Minuten

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Multiple Sklerose: drei «neue» Medikamente (15. Juni 2015)
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pharma-kritik, 37/No. 3
PK960