bad drug news

Juli 2018

Hypokalzämie und Zoledronat (Aclasta®, Zometa® u.a.)

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 9. Juli 2018

Die neuseeländische Arzneimittelbehörde erinnert daran, dass nach Zoledronat-Infusionen bei 5 bis 10% der Behandelten eine Hypokalzämie auftritt, weil dieses Bisphosphonat eine rasche Verminderung des Knochenstoffwechsels bewirkt. Meistens ist die Hypokalzämie vorübergehend und harmlos, doch sind auch – vereinzelt mit Todesfolge – Fälle von Herzrhythmusstörungen und neurologischen Ereignissen (epileptische Anfälle, Tetanie, Taubheitsgefühl) vorgekommen. Das Risiko für eine zoledronatbedingte Hypokalzämie ist zum Beispiel erhöht bei Vitamin-D-Mangel und bei gleichzeitiger Behandlung mit Steroiden oder Schleifendiuretika. Die Verabreichung von Zoledronat sollte deshalb von einer Kontrolle und allfälligen Korrektur des Kalziumspiegels begleitet sein.

Mitteilung der neuseeländischen Arzneimittelbehörde: Hypocalcaemia – Risk with Zoledronic Acid

 

Verunreinigte Valsartan-Präparate

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 12. Juli 2018

In Europa sind Valsartan-Präparate im Umlauf, bei denen der Wirkstoff von einem chinesischen Hersteller stammt, bei dem sich vermutlich eine Kontamination mit dem als kanzerogen betrachteten Stoff N-Nitrosodimethylamin ereignet hat. Darüber, welche Valsartan-Präparate betroffen und zum Rückruf ausgeschrieben sind, informieren die folgenden Websites.

Information von Swissmedic, des deutschen BfArM und des österreichischen BASG

 
Juli 2018
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