Aktualitäten bei infomed.ch

Klicken Sie auf die Aktualitäten, um die Details zu sehen
Sowohl das Buch wie auch die digitale Version von "100 wichtige Medikamente" kann man zur Zeit für sFr.15.-- erwerben!

Zum Bestellformular

         Medikamentös induzierter Diabetes 

     Überraschend viele Medikamente können zu einer Hyperglykämie oder einem manifesten Diabetes führen. Dieses Risiko kann teilweise durch zurückhaltende Dosierung und eine geeignete Auswahl innerhalb einer Wirkstoffgruppe reduziert werden.

     Glukokortikoide und atypische Neuroleptika sind unter den in der hausärztlichen Praxis verwendeten Medikamenten diejenigen, die am häufigsten Störungen des Glukosestoffwechsels verursachen. Dosisabhängig wirken sich auch viele Diuretika diabetogen aus.

     Betablocker und Statine haben eine diabetogene Wirkung, beeinflussen jedoch die gesamthaft vorteilhafte kardiovaskuläre Wirkung dieser Medikamente nicht ungünstig. 

     Medikamentös induzierte Leberschädigung 

     Eine Reihe diverser Medikamente kann zu Störungen der Leberfunktion führen. Die Schädigung ist manchmal dosisabhängig, häufiger aber idiosynkratisch (und unvorhersehbar).

     Man kann hepatotoxische, cholestatische und gemischte Formen definieren. Eine geeignete Auswahl der Medikamente trägt allenfalls dazu bei, medikamentös induzierte Leberschäden zu vermeiden. 



     Der Abusus verschiedenster Arzneimittel nimmt in erschreckendem Ausmass zu. Anwen­dungs­ratschläge und Triperfahrungen sind online leicht zugänglich.

     Je nach angestrebter Wirkung werden Opioide, Anxio­lytika/Sedativa, Sympatho­mime­tika, Anästhetika, Mittel zur Behandlung der Narko­lepsie, Antihistaminika, Gabapentinoide, Anti­depressiva, Neuroleptika oder Muskelrelaxantien konsumiert.

     Verwendet werden aber nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente, sondern auch Wirk­stoffe, die keine Marktzulassung erhalten haben, neu entwickelte, nicht erforschte Desig­ner-Drogen oder Tierarzneimittel.

     Zur Verstärkung der Wirkung werden Wirkstoffe, die eigentlich zur oralen Anwendung vor­gesehen sind, manchmal auch intranasal oder intravenös appliziert oder inhaliert.

     Überdosierungen können unter anderem zu Krampfanfällen, Delirium, Atemdepression und Koma oder zu gefährlichen Rhythmusstörungen führen. Lebensgefährliche Situationen entste­hen auch durch den häufigen Mischkonsum und die Kombination mit Alkohol.

 



Zum Artikel
Die Studie zeigt, dass die Mortalität durch ADHS-Medikamente gesenkt werden kann, möglicherweise dank einer Verbesserung der Impulskontrolle und Entscheidungsfindung. In den Schlussfolgerungen wird jedoch vor vorschnellen Interpretationen gewarnt.

Zum Artikel
Das Resultat legt nahe, dass bei Frauen mit unifokalem Brustkrebs im MRI und günstiger Pathologie auf eine Strahlentherapie verzichtet werden könnte.

Zum Artikel

pharma-kritik

Kurze, kritische und konzise Texte über Medikamente und ihre Anwendung

Hier finden Sie die Titel der neuesten Artikel:

pharma-kritik abonnieren

infomed-screen

Basiswissen zur aktuellen medizinischen Evidenz

Wichtige Studien aus führenden medizinischen Fachzeitschriften, in kurzen Zusammenfassungen vorgestellt und kommentiert.

infomed-screen abonnieren

News

Bad Drug News und Telegramme

Frei zugängliche, aktuelle Informationen.

Mehr News