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Testosteron-Behandlung begünstigt venöse Thromboembolien

a -- Walker RF, Zakai NA, MacLehose RF et al. Association of testosterone therapy with risk of venous thromboembolism among men with and without hypogonadism. JAMA Intern Med. 2019 Nov 11 [Epub ahead of print]. [Link]
Zusammengefasst von: Peter Koller
infomed screen Jahrgang 24 (2020)
Datum der Ausgabe: April 2020

Testosteron wird oft nicht wegen eines Hypogonadismus, sondern aus anderen Gründen verordnet. Ärzte und Patienten sollten sich der Gefahren bewusst sein.

Zu Beginn dieses Jahrhunderts stiegen die Testosteronbehandlungen massiv an, vor allem bei altersbedingten Veränderungen ohne nachgewiesenen Hypogonadismus und zum Muskelaufbau. 2014 wurde auf die erhöhte Gefahr von Herzinfarkten und Hirnschlägen aufmerksam gemacht, worauf die Therapien etwas zurückgingen, sie sind aber immer noch häufig und werden meist ohne klare Indikation verschrieben. In der vorliegenden Studie wurde nun anhand einer grossen Datenbank untersucht, ob die Testosterontherapie zu vermehrten venösen Thromboembolien führt. Bisherige kleinere Studien hatten keine

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