TELEGRAMM: Borreliose: kein Zusatznutzen einer längeren Therapie

  • r -- Berende A, ter Hofstede HJ, Vos FJ et al. Randomized trial of longer term therapy for symptoms attributed to Lyme disease. N Engl J Med 2016 (31. März); 374: 1209-20 [Link]
  • Zusammengefasst von: Etzel Gysling
  • infomed screen Jahrgang 20 (2016) , Nummer 4
    Datum der Ausgabe: Juli 2016

Personen, die im Zusammenhang mit einer Lyme-Borreliose persistierende Beschwerden (z.B. Arthralgien, Müdigkeit) hatten, erhielten initial während zwei Wochen Ceftriaxon (Rocephin® u.a., 2 g/Tag i.v.). Im Anschluss daran erfolgte randomisiert die Zuteilung zu einer zwölfwöchigen Behandlung mit Doxycyclin (Vibramycin® u.a., zweimal 100 mg/Tag) oder mit der Kombination von Clarithromycin (Klacid® u.a., zweimal 500 mg/Tag) und Hydroxychloroquin (Plaquenil® u.a., zweimal 200 mg/Tag) oder mit Placebo. Der primäre Endpunkt der Studie – die anhand eines Symptom-Fragebogens ermittelte Lebens­qualität – wurde 14, 26, 40 und 52 Wochen nach Studienbeginn in allen Behandlungsgruppen ähnlich häufig erreicht. 

Telegramm von Etzel Gysling

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infomed-screen 20 -- No. 4
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Borreliose: kein Zusatznutzen einer längeren Therapie (Juli 2016)