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Venöse Thromboembolien bei Schwangeren nach In-vitro-Fertilisation häufiger

f -- Henriksson P, Westerlund E, Wallén H et al. Incidence of pulmonary and venous thromboembolism in pregnancies after in vitro fertilisation: cross sectional study. BMJ 2013 (15. Januar); 346: e8632 [Link]
Zusammengefasst von:
infomed screen Jahrgang 17 (2013) , Nummer 3
Datum der Ausgabe: Juni 2013

In dieser Fall-Kontroll-Studie wurde aufgrund des nationalen Patientenregisters von Schweden jede nach einer In-vitro-Fertilisation (IVF) schwangere Frau mit bis zu fünf Schwangeren ohne IVF bezüglich Thromboembolierisiko verglichen. Von 1990 bis 2008 erlitten 99 von 24'498 bzw. 4,2/1'000 Frauen nach IVF eine Thromboembolie im Vergleich zu 291 von 116'960 bzw. 2,5/1'000 Kontrollen ohne IVF («hazard ratio» HR=1,77). Vor allem im ersten Schwangerschaftstrimester war das Risiko für eine Lungenembolie mit 3,0/10'000 nach IVF gegenüber 0,4/10‘000 ohne IVF deutlich erhöht (HR=6,97). Die vermutete, jedoch erstmals nachgewiesene erhöhte Inzidenz venöser Thromboembolien nach IVF verdient daher in der Betreuung dieser Frauen besondere Aufmerksamkeit, da Thromboembolien die häufigste Todesursache in der Schwangerschaft sind.

Telegramm von Niklaus Löffel

 

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infomed-screen 17 -- No. 3
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Venöse Thromboembolien bei Schwangeren nach In-vitro-Fertilisation häufiger (Juni 2013)
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