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Mit mobilen Geräten ins Internet (kein Passwort nötig)

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Zusammengefasst von: Etzel Gysling
infomed screen Jahrgang 17 (2013) , Nummer 1
Datum der Ausgabe: Februar 2013

Alle sind sich einig: Wir werden in Zukunft weniger «fest lokalisierte» Computer, sondern immer mehr mobile Geräte verwenden. Da zudem drahtlose Verbindungsmöglichkeiten immer selbstverständlicher werden, sind wir wohl bald nicht mehr weit von einem «Überallnetz» entfernt. Selbstverständlich bleibt der Schreibtisch mit einem grossen Bildschirm und einer bequemen Tastatur für viele Aktivitäten der beste Platz. (Nach dem Motto «Bring Your Own Device» kann der Schreib­tisch aber an den verschiedensten Orten verwendet werden.) Oft möchte man aber nur etwas nachlesen und das kann man auf mobilen Geräten ja sehr bequem. Smartphone, Tablet oder Laptop? Apple, Google oder Microsoft? Die Antwort auf diese Fragen wird weiterhin stark von persönlichen Vorlieben geprägt sein. In Abhängigkeit von der häufigsten Verwendung gibt es aber auch Argumente für das eine oder das andere Werkzeug bzw. das eine oder andere Betriebssystem.

Alle, die nur gerade vom Desktop zum Laptop wechseln, fahren am besten, wenn Sie Ihr «System» nicht ändern und so ihre vertrauten Anwendungen auch mobil nutzen können. Laptops genannt) haben dank der eingebauten Tastatur ihre Vorteile und werden deshalb auch weiterhin wichtig bleiben. Das mit dem Google-Betriebssystem Chrome ausgestattete «Chromebook» benutzt grundsätzlich einen Online-Speicher; Chromebooks sind jedoch zur Zeit (anfangs Februar 2013) in der Schweiz nicht erhältlich.

Besonders in Mode sind heute die Tablets. Für das iOS (iPad) steht aktuell eindeutig die grösste Vielfalt von sogenannten Apps zur Verfügung. Ob es allerdings praktisch ist, für jede einzelne Aufgabe eine spezielle App zu haben, kann bezweifelt werden. Vieles kann über einen Browser gerade so rasch erledigt werden. Eine Synchronisierung des Browsers mit dem Desktop-Browser ermöglicht raschen Zugriff auf Lesezeichen und Tabs (siehe z.B. http://chrome-sync.notlong.com/). Tablets mit dem Android-Betriebssystem (Google) sind miestens billiger als iPads und zum Teil anpassungs- oder sogar leistungsfähiger. 

Faktisch kommt es aber immer darauf an, welches Modell der einen mit welchem Modell der anderen Produktelinie verglichen wird. Medizinische Apps sind jedenfalls jetzt mehr und mehr auch für Android-Tablets verfügbar. Neu existieren auch Windows-Tablets («Surface»). Im Laufe dieses Jahres werden sicher noch mehrere neue Tablets auf den Markt kommen werden. Über die ideale Grösse eines Tablets muss individuell entschieden werden; für mich stellt ein 7-Zoll-Tablet (z.B. Google Nexus 7) bezüglich Gewicht und Lesbarkeit einen guten Kompromiss dar. Je nach Verwendung kann aber auch das grössere Format (10 Zoll) Vorteile aufweisen.

Nur wenig kleiner als die 7-Zoll-Tablets sind heute einzelne Smartphones; ein Beispiel ist das 5,5 Zoll grosse Samsung Galaxy Note II. Smartphones sind Mobiltelefone und Kleincomputer zugleich. Sie leisten quasi dasselbe wie ein Tablet, nur eben im Kleinformat. Dafür haben sie oft auch eine relativ leistungsfähige Kamera. Unterwegs ist die neue Version der «Google Maps» praktisch, sie bietet erstklassige Orientierungshilfe (öffentliche Verkehrsmittel inbegriffen). Bei den Smartphones ist das Angebot noch vielfältiger als bei den Tablets.

Etzel Gysling

 

Standpunkte und Meinungen

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