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Risiko erhöhter Rheumafaktoren für Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis

k -- Nielsen SF, Bojesen SE, Schnohr P et al. Elevated rheumatoid factor and long term risk of rheumatoid arthritis: a prospective cohort study. BMJ 2012 (6.September); 345:e5244 [Link]
Zusammengefasst von:
infomed screen Jahrgang 17 (2013) , Nummer 1
Datum der Ausgabe: Februar 2013

Anhand der Kohorte der prospektiven «Copenhagen City Heart Study» wurde 28 Jahre nach Entnahme von Serumproben untersucht, wie hoch das Risiko für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis (RA) in Abhängigkeit vom Titer des Rheumafaktors (RF) ist. Bei 186 von 9'712 Individuen (1,9%) wurde eine RA aufgrund von international anerkannten Kriterien diagnostiziert. Gesunde Erwachsene mit erhöhtem RF hatten – in Abhängigkeit von der Höhe des Titers – ein bis zu 26-mal höheres Risiko, an RA zu erkranken. Das absolute Risiko, innerhalb von zehn Jahren zu erkranken, betrug bis 32%. Dies begründet die Forderung der Studienverantwortlichen, bei Personen mit erhöhtem RF und Verdacht auf RA die Diagnose frühzeitig fachärztlich abzusichern, damit möglichst früh eine gezielte Behandlung erfolgen kann.

Telegramm von Niklaus Löffel

 

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Risiko erhöhter Rheumafaktoren für Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis (Februar 2013)
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