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Computer zu langsam? (ohne Passwort zugänglich)

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Zusammengefasst von: Etzel Gysling
infomed screen Jahrgang 16 (2012) , Nummer 3
Datum der Ausgabe: Juni 2012

Alle Computer werden mit der Zeit langsamer. Die Gründe, weshalb wir die Arbeit an diesem Gerät manchmal als so unerträglich zähflüssig empfinden, sind vielfältig. Natürlich spielt es auch eine grosse Rolle, wie wir mit dem Computer umgehen und welches unsere Ansprüche sind. Am häufigsten sind wohl Klagen über das Warten bei der Verwendung des Internets, manchmal auch beim Start der Programme.

Für Leute, die den Computer oft und intensiv verwenden, stellt sich – bevor man «kurative» Massnahmen am Rechner erwägt – die Frage, ob nicht ein Neukauf die beste Lösung wäre. Für rund 1000 Franken sind heute sehr leistungsfähige PCs erhältlich, die die wichtigsten Voraussetzungen für ein rasches Arbeiten mit sich bringen (z.B. mit Intel Core i7-Prozessor, 8GB RAM, «Solid State Drive»). Sind die Ansprüche geringer, so findet man bereits für 300 bis 600 Franken sehr gute Rechner. Am neuen Gerät muss dann zwar einiges eingerichtet werden; aber auch dieser (heute meistens nicht mehr sehr grosse) Aufwand lässt sich verantworten, wenn man dafür ungezählte Warteminuten einspart.

Will man sich jedoch, der Vertrautheit oder der Nachhaltigkeit zuliebe, weiter mit dem «alten» Computer abmühen, so kann man sich von ein paar einfachen Massnahmen und Regeln doch auch etwas Hilfe versprechen. Neben der Viren- und Trojanerabwehr ist es wichtig, dass man die sogen. Updates der Betriebssysteme (am einfachsten automatisch) installiert. Von Bedeutung ist ausserdem, dass auf der Festplatte eine einigermassen vernünftige Ordnung herrscht, d.h. dass die Dateien nicht zu stark fragmentiert abgelegt sind und dass Relikte von nicht mehr verwendeten Programmen und Dateien entfernt werden. Von den zahlreichen Programmen, die eine solche «Reinigung» versprechen, gilt Iolo System Mechanic als eines der besten (siehe: http://www.techradar.com/news/software/applications/5-best-programs-to-speed-up-your-pc-1037302).  Für Win7 offeriert Microsoft mit ReadyBoost eine einfache Möglichkeit, mittels eines USB-Sticks den verfügbaren Speicherbereich zu erweitern (http://windows.microsoft.com/en-us/windows7/products/features/readyboost). 

Zurzeit gilt Google Chrome als der Browser mit den raschesten Reaktionen (http://internet-browser-review.toptenreviews.com/). Wenn man bisher Chrome noch keine Chance gegeben hat, lohnt sich allenfalls ein Versuch. Es kann aber auch schon sehr nützlich sein, wenn man Flash allgemein inaktiviert (und nur im Bedarfsfall zulässt; das für die meisten Browser verwendbare Programm heisst FlashBlock, siehe z.B.: http://www.makeuseof.com/tag/flash-block-selectively-block-flash-elements-chrome/).  Für alle Browser gilt, möglichst keine sogen. Toolbars zu aktivieren. Es gibt Google-, Bing-, Yahoo!- und noch viele andere Toolbars: alle können den Computer verlangsamen!  Noch etwas: wer bisher im Browser immer neue Fenster geöffnet hat, erreicht mit dem Verwenden von Reitern («Tabs»)  in der Regel eine Beschleunigung.

Alle diese Massnahmen können manchmal recht viel, manchmal auch kaum etwas bringen. An heissen Sommertagen darf nicht vergessen werden, dass der Prozessor – wenn er zu heiss hat – manchmal einfach auf «langsam» schaltet.  

Etzel Gysling

 

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