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Bessere Browser

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Zusammengefasst von: Etzel Gysling
infomed screen Jahrgang 14 (2010) , Nummer 6
Datum der Ausgabe: Dezember 2010

Das wichtigste Arbeitsinstrument im Internet, das auch heute noch keinen deutschen Namen hat – der Browser – entwickelt sich ständig weiter. Während noch vor wenigen Jahren fast ausschliesslich mit dem Internet Explorer der Firma Microsoft «gesurft» wurde, verwenden heute viele Leute auch andere Browser. Es lohnt sich durchaus, andere Browser mindestens einmal zu prüfen. Je nach den persönlichen Gewohnheiten kann nämlich der eine oder andere Browser Vorteile bieten.

In den letzten Jahren hat sich besonders Firefox, der von der «Mozilla Foundation» entwickelte Browser (http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/) gut durchgesetzt. Heute verwenden über 40% der Besucher unserer Website (www.infomed.org) Firefox als Browser. Firefox hat viele Neuerungen eingeführt, die später von den anderen Anbietern übernommen wurden. An diesem Browser schätze ich besonders, dass es dazu kostenlos über 5000 sogenannte Erweiterungen («add-ons») gibt, die eine beispiellose Individualisierung des Browsers ermöglichen. Mein Lieblings-add-on heisst ScrapBook Plus: mit diesem Zusatz kann ich jede beliebige Webseite – also auch dynamisch generierte Seiten z.B. aus medizinischen Datenbanken – mit minimalem Aufwand auf meinem Computer speichern und später auch einfach wieder finden. Natürlich hat es unter den Erweiterungen auch solche, die man als Spielerei bezeichnen kann, was die Nützlichkeit der anderen Angebote aber nicht beeinträchtigt.

Safari ist der Browser von Apple (http://www.apple.com/de/safari/). Obwohl dieser Browser nicht nur für Macs, sondern auch für PCs erhältlich ist, gewinnt man den Eindruck, er erreiche auf einem PC nicht die Qualitäten anderer moderner Browser. Dafür hat Safari dank iPhone & Co. grosse Verbreitung auf den entsprechenden Apple-Produkten gefunden.

Mindestens zwei weitere Browser sollte man sich ansehen: Opera, das Produkt einer norwegischen Firma (http://www.opera.com/), rühmt sich von jeher besonderer Schnelligkeit und offeriert ebenfalls verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten. Dieser Browser ist übrigens einer der bekannteren, die neben Safari auf dem iPhone koexistieren können. Lobenswert ist auch das Browsertempo von Chrome, einem Google-Produkt (http://www.google.com/chrome/), das erst seit dem Herbst 2008 erhältlich ist, aber seither intensiv verbessert worden ist. Wie bei den Weiterentwicklungen der anderen Browser gewinnt man den Eindruck, die Vereinfachung der Browser-Oberfläche sei neben der Geschwindigkeit der wichtigste Fortschritt. Bezüglich Schnelligkeit sollen übrigens auch die in Vorbereitung befindlichen Browserversionen von MS Internet Explorer (9.0) und Firefox (4.0) besser als die bisherigen Versionen abschneiden. Zum Schluss noch ein Hinweis auf den Atomic Web Browser (http://atomic-web.notlong.com/), mit dem das Internet in iPhone (oder iPod, iPad) viel bequemer zu verwenden ist als mit dem Standard-Browser Safari. Leider lässt sich der Ersatz nur installieren, aber nicht als Standard definieren.

Etzel Gysling

 

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Bessere Browser (Dezember 2010)
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