Unsere 3 häufigsten Nadelbäume Fichte, Tanne und Föhre kommen in unterschiedlichen Landesgegenden und Höhenstufen vor und sind oft landschaftsbestimmend. Wie schon früher habe ich mich für ein Bild aus einem alten Buch entschieden: „Das Buch der Welt“ mit dem Untertitel „Ein Inbegriff des Wissenwürdigsten und Unterhaltensten aus den Gebieten der Naturgeschichte, Naturlehre, Länder- und Völkerkunde, Weltgeschichte, Götterlehre ec.“ erschien jährlich in Stuttgart und ist eine der ersten Anthologien in Deutschland.

Der Stich von 1843 zeigt im linken Teil die Fichte (Picea abies, Bild 3-4) mit hängenden Zapfen, in der Mitte die Wald-Föhre (Pinus sylvestris, Bild 1-2) und im rechten Teil die Tanne (Abies alba, Bild 5-7) mit den aufrechten Zapfen.

Die „Verderber“ sind oben die Fichtenblattwespe (Tenthredo pini) und in der Mitte die Nonne (Bombyx monacha). Bereits 1843 war aber im Text zu lesen:
„....Wie die Natur aber nirgends einseitig verfahren ist, so hat sie auch diesen schädlichen Insekten andere Thiere an die Seite gestellt, welche beschäftigt sind, jene zu vertilgen und sie zu diesem Behufe in allen ihren Zuständen und bis in ihre geheimsten Schlupfwinkel zu verfolgen.“

Für das Jahr der Biodiversität 2010 wünsche ich Ihnen viel Freude und interessante Entdeckungen in der Natur.

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