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Pharma-Kritik

Behandlung von kleinflächigen Verbrennungen

Thomas Weissenbach
pharma-kritik Jahrgang 37, PK982, Online-Artikel
Redaktionsschluss: 26. März 2016
DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2015.982

Kleine oberflächliche Verbrennungen können häufig in der hausärztlichen Praxis behandelt werden. Der Verbrennungs-bedingte Gewebeschaden kann eingeschränkt werden, wenn die verbrannten Hautstellen möglichst mit fliessendem kaltem Wasser rasch abgekühlt werden. Verbrennungen, die etwa 10 bis 20% der Hautfläche (bei Kindern 5 bis 10%) betreffen, müssen spezialärztlich betreut werden.

Mini-Übersicht
Verbrennungen und Verbrühungen (im Folgenden immer zusammenfassend als Verbrennungen bezeichnet) sind häufig und können allenfalls sehr komplexe, weitreichende Massnahmen zur Folge haben. Von entscheidender Bedeutung ist dabei eine akkurate Beurteilung des Ausmasses der Gewebeschädigung, unabhängig von der Ursache. Ausdehnung, Tiefe und Lokalisation müssen sorgfältig erfasst und beurteilt werden. Im «Australian Prescriber» wurde im August 2015 ein Artikel über die Behandlungsmöglichkeiten von ambulant behandelbaren Verbrennungen veröffentlicht, den wir hier zusammenfassend präsentieren (1).

Häufigkeit
Jedes Jahr ist ungefähr 1% der Bevölkerung von einer Verbrennung betroffen – dies trifft in der Schweiz wie in Australien zu. Wahrscheinlich ist die Inzidenz noch höher, da längst nicht alle Verbrennungen statistisch erfasst werden. Dies dürfte im Besonderen für die wenig tiefen oder wenig ausgedehnten Verbrennungen zutreffen, für die aber oft Hilfe in der ärztlichen Praxis oder in der Apotheke gesucht wird. Schwere Brandverletzungen – in der Schweiz rund 1’000 Fälle jährlich – erfordern eine Spitalbehandlung. Am häufigsten sind Verbrennungen direkt durch Feuer, durch heisse Gegenstände (z.B. Auspuffrohre) sowie Verbrühungen durch heisse Flüssigkeiten.

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