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Pharma-Kritik

Wurmerkrankungen

Urspeter Masche
pharma-kritik Jahrgang 37, Nummer 2, PK959
Redaktionsschluss: 4. Mai 2015
DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2015.959

In unserem Klima sind relativ wenige Wurmerkrankungen von Bedeutung; Reisen in die Tropen bringen dagegen vielfältige Risiken mit sich. Wenige Medikamente genügen, um praktisch alle Wurminfektionen erfolgreich zu behandeln.

Wurmerkrankungen
Weltweit sind über eine Milliarde Menschen – hauptsächlich Kinder und junge Erwachsene – von Wurmerkrankungen (Helminthosen) betroffen. Wurmerkrankungen verlaufen grossenteils unter dem Bild eines chronischen Infektes, indem sie zum Beispiel mit einer Anämie oder mit einer Gedeih- oder Entwicklungsstörung vergesellschaftet sind. Zwar kommen Wurmerkrankungen beim Menschen überwiegend in tropischen Ländern vor. Facetten der Globalisierung – das Reisen in tropische Länder; Menschen, die aus jenen Gegenden zu uns gelangen; eingeführte Essgewohnheiten (z.B. Sushi) – tragen aber dazu bei, dass mit «exotischen» Wurmerkrankungen auch bei uns zu rechnen ist. Würmer zeichnen sich durch einen vielfältigen Lebenszyklus aus. Die Entwicklung von den Eiern über verschiedene Larvenstadien bis zum adulten Tier findet meistens mit Hilfe von spezifischen Zwischen- und Endwirten statt. Je nach Wurmart fungiert der Mensch als Zwischen- oder als Endwirt, manchmal auch als Fehlwirt (bei dem der Wurm-Lebenszyklus nicht mehr weiterführt). Da die Symptome bei Wurmerkrankungen meistens schleichend und unspezifisch auftreten, ist die genaue Anamnese für die Diagnose umso hilfreicher. Gelegentlich liefert auch ein auffälliger Befund den ersten Hinweis (z.B. Eosinophilie im Blut). Für die Bestätigung der Diagnose dient in der Regel der Direktnachweis (Eier im Stuhl u.a.; Mikrofilarien im Blut; Gewebebiopsien). Bei manchen Wurmerkrankungen sind auch serologische oder radiologische Methoden se

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