Mediterrane Diät bei Reizdarmsyndrom

  • Autor(en): pharma-kritik-Redaktion
  • pharma-kritik 2026 Mai; 48: PK1459
    Publikationsdatum: 18. Mai 2026
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2026.1459
  • Ein Reizdarmsyndrom sollte primär mit der gut durchführbaren, auch kardiovaskulär effektiven mediterranen Diät behandelt werden.  

Was wurde untersucht?
Untersucht wurde, ob eine mediterrane Diät («Mittelmeerdiät») bei Patientinnen und Patienten mit Reizdarmsyndrom der traditionellen Ernährungsberatung mindestens gleichwertig ist. Primärer Endpunkt war der Anteil der Teilnehmenden mit klinisch relevanter Symptomverbesserung, definiert als Reduktion des «IBS Symptom Severity Scale» (IBS-SSS) um ≥50 Punkte nach 6 Wochen. 

Warum ist die Frage wichtig?
Das Reizdarmsyndrom betrifft etwa 5–10% der Bevölkerung und ist mit erheblicher Krankheitslast verbunden. Obwohl Ernährung eine zentrale Rolle in der Therapie spielt, sind kaum evidenzbasierte Optionen bekannt. Die sogenannte Low-FODMAP-Diät (eine Kohlenhydrat-Reduktions-/Eliminationsdiät) ist wirksam, jedoch komplex und ressourcenintensiv. Eine einfach umsetzbare, evidenzbasierte Alternative hätte daher hohe klinische Relevanz. 

Geschätzte Lesedauer: Von 4 bis 5 Minuten

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Mediterrane Diät bei Reizdarmsyndrom (18. Mai 2026)
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pharma-kritik, 48/No.
PK1459
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