Einfluss der ADHS-Medikation auf Risikoverhalten und Folgeprobleme

  • Autor(en): Marcel Rainer
  • pharma-kritik-Jahrgang 48 , PK1428
    Publikationsdatum: 23. März 2026
  • Wird das Risiko für suizidales Verhalten, Substanzmissbrauch, Unfallverletzungen, Verkehrsunfälle oder Kriminalität durch medikamentöse Behandlung eines ADHS reduziert?

Was wurde untersucht?
In dieser Kohortenstudie wurde untersucht, ob die medikamentöse Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) das Risiko für suizidales Verhalten, Substanzmissbrauch, Unfallverletzungen, Verkehrsunfälle und Kriminalität verändert.

Warum ist die Frage wichtig?
ADHS ist mit funktionellen und gesundheitlichen Risiken verbunden, darunter Suizidalität und Suchtverhalten. Randomisierte kontrollierte Studien belegen zwar die Wirksamkeit von ADHS-Medikamenten auf Kernsymptome, nicht jedoch auf diese klinisch wichtigen Endpunkte. Da solche Studien häufig einen erheblichen Teil der in der Praxis behandelten Patientinnen und Patienten ausschliessen, ist unklar, ob die Ergebnisse auf die heterogene ADHS-Population übertragbar sind.

Geschätzte Lesedauer: Von 2 bis 3 Minuten
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Einfluss der ADHS-Medikation auf Risikoverhalten und Folgeprobleme (23. März 2026)
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pharma-kritik, 48/No. 3
PK1428
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