Pramipexol bei unipolarer Depression

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 47 , Nummer 2, PK1414
    Publikationsdatum: 27. Februar 2026
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2025.1414
  • Bei einer therapieresistenten Depression kann eventuell Pramipexol zu einer Besserung führen («off label»).
Die Behandlung einer therapieresistenten Depression ist oft schwierig und die therapeutischen Optionen meistens ungenügend dokumentiert. Im amerikanischen «Medical Letter on Drugs and Therapeutics» wird zur «Off-Label»-Anwendung von Pramipexol (Sifrol® u.a.) berichtet. Als Augmentation einer Antidepressiva-Therapie hat sich Pramipexol bei unipolarer Depression im Vergleich mit Placebo als recht wirksam erwiesen. Bei Personen mit einer bipolaren Krankheit konnte bisher keine entsprechende Wirkung gezeigt werden. Problematisch sind die recht häufigen und vielfältigen unerwünschten Wirkungen des Dopaminagonisten. In der beschriebenen Studie führten Brechreiz, Schwindel, Kopfschmerzen und Schlafstörungen bei 20% der mit Pramipexol Behandelten zum Abbruch dieser Behandlung.

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Pramipexol bei unipolarer Depression (27. Februar 2026)
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pharma-kritik, 47/No. 2
PK1414
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