pharma-kritik
Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit
- Autor(en): Alexandra Röllin
- pharma-kritik-Jahrgang 47
, Nummer 2, PK1406
Publikationsdatum: 11. Februar 2026
DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2025.1406 - Dank der heute anerkannten Bedeutung einer Eosinophilie bei COPD-Kranken kann jetzt gezielter und erfolgreicher mit inhalativen Kortikosteroiden behandelt werden. Wenig symptomatische Kranke lassen sich nach wie vor gut mit langwirkenden Monopräparaten behandeln. Im Übrigen ist die Rolle von kombinierten Inhalativa recht gut etabliert. Das Problem, dass die zahlreichen unterschiedlichen Inhalationshilfen die Wahl der Präparate erschweren, besteht aber weiterhin.
• Für die Diagnose einer chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) ist der Spirometrie-Befund nach der Inhalation eines Bronchodilatators massgebend. Als wichtiger Biomarker gilt fer-ner eine Eosinophilie, die hinsichtlich der therapeutischen Optionen von Bedeutung ist.
• Nicht-medikamentöse Massnahmen sind besonders auch prognostisch entscheidend wichtig. Dabei steht der Rauchstopp im Vordergrund; regelmässige körperliche Aktivität und (in fortgeschrittenen Stadien) eine pulmonale Rehabilitation sind ebenfalls hilfreich. Auch die Prävention von Atemwegsinfekten mittels Impfungen ist wichtig.
• Schlüsselelemente der Behandlung sind inhalative Medikamente: kurz- und langwirkende Anticholinergika und Beta-Agonisten, in geeigneten Fällen auch Kortikosteroide. Besonders für fortgeschrittene Stadien stehen auch Zweier- und Dreierkombinationen zur Verfügung.
• Zur Behandlung akuter Exazerbationen ist zunächst eine Intensivierung der inhalativen Therapie empfohlen. Der Einsatz oraler Kortikosteroide kann die Prognose bei Exazerbationen deutlich verbessern, die Rolle der Antibiotika ist umstritten.
• Bei schwerer Erkrankung kommen eine Sauerstoff-Heimtherapie, eventuell invasive Massnahmen und in ausgewählten Fällen eine Therapie mit einem Interleukin-Hemmer in Betracht.
(Im Januar 2026 von Etzel Gysling aktualisiert)
Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit – meistens auch im deutschen Sprachraum COPD («Chronic Obstructive Pulmonar
• Nicht-medikamentöse Massnahmen sind besonders auch prognostisch entscheidend wichtig. Dabei steht der Rauchstopp im Vordergrund; regelmässige körperliche Aktivität und (in fortgeschrittenen Stadien) eine pulmonale Rehabilitation sind ebenfalls hilfreich. Auch die Prävention von Atemwegsinfekten mittels Impfungen ist wichtig.
• Schlüsselelemente der Behandlung sind inhalative Medikamente: kurz- und langwirkende Anticholinergika und Beta-Agonisten, in geeigneten Fällen auch Kortikosteroide. Besonders für fortgeschrittene Stadien stehen auch Zweier- und Dreierkombinationen zur Verfügung.
• Zur Behandlung akuter Exazerbationen ist zunächst eine Intensivierung der inhalativen Therapie empfohlen. Der Einsatz oraler Kortikosteroide kann die Prognose bei Exazerbationen deutlich verbessern, die Rolle der Antibiotika ist umstritten.
• Bei schwerer Erkrankung kommen eine Sauerstoff-Heimtherapie, eventuell invasive Massnahmen und in ausgewählten Fällen eine Therapie mit einem Interleukin-Hemmer in Betracht.
(Im Januar 2026 von Etzel Gysling aktualisiert)
Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit – meistens auch im deutschen Sprachraum COPD («Chronic Obstructive Pulmonar
Geschätzte Lesedauer: Von 17 bis 22 Minuten
Sie sind nicht eingeloggt.
Dieser Artikel ist passwortgeschützt und kann nur von pharma-kritik-AbonnentInnen gelesen werden.
Sie haben folgende Mögklichkeiten:
- Falls Sie bereits pharma-kritik-AbonnentIn sind, loggen Sie sich hier ein, oder verlangen Sie Ihre Login Daten hier.
- Sie können hier ein pharma-kritik Abonnement bestellen.
- Sie können diesen Text sofort für CHF 10.00 kaufen; Sie erhalten 24 Stunden Zugriff zur Online-Version.
Artikel mit Kreditkarte kaufen und sofort lesen!
Alternativ können Sie auch mit Paypal bezahlen:
Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (11. Februar 2026)
Copyright © 2026 Infomed-Verlags-AG
Copyright © 2026 Infomed-Verlags-AG
pharma-kritik, 47/No. 2
PK1406
PK1406
Verwandte Artikel
14. August 2015
Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit: drei neue Präparate [pharma-kritik]
15. Februar 2017
Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit [pharma-kritik]
Gratisbuch bei einem Neuabo!
Abonnieren Sie jetzt die pharma-kritik und erhalten Sie das Buch «100 wichtige Medikamente» gratis. Im ersten Jahr kostet das Abo nur CHF 70.-.
pharma-kritik abonnieren
pharma-kritik abonnieren
-
Jahrgang 48 / 2026
Jahrgang 47 / 2025
Jahrgang 46 / 2024
Jahrgang 45 / 2023
Jahrgang 44 / 2022
Jahrgang 43 / 2021
Jahrgang 42 / 2020
Jahrgang 41 / 2019
Jahrgang 40 / 2018
Jahrgang 39 / 2017
Jahrgang 38 / 2016
Jahrgang 37 / 2015
Jahrgang 36 / 2014
Jahrgang 35 / 2013
Jahrgang 34 / 2012
Jahrgang 33 / 2011
Jahrgang 32 / 2010
Jahrgang 31 / 2009
Jahrgang 30 / 2008
Jahrgang 29 / 2007
Jahrgang 28 / 2006
Jahrgang 27 / 2005
Jahrgang 26 / 2004
Jahrgang 25 / 2003
Jahrgang 24 / 2002
Jahrgang 23 / 2001
Jahrgang 22 / 2000
Jahrgang 21 / 1999
Jahrgang 20 / 1998
Jahrgang 19 / 1997
Jahrgang 18 / 1996
Jahrgang 17 / 1995
Jahrgang 16 / 1994
Jahrgang 15 / 1993
Jahrgang 14 / 1992
Jahrgang 13 / 1991
Jahrgang 12 / 1990
Jahrgang 11 / 1989
Jahrgang 10 / 1988
Kennen Sie "100 wichtige Medikamente" schon?
Schauen Sie ein Probekapitel unseres Medikamentenführers an. Die Medikamente in unserem Führer wurden sorgfältig ausgesucht und konzentrieren sich auf die geläufigsten Probleme in der Allgemeinmedizin. Die Beschränkung auf 100 Medikamente beruht auf der Überzeugung, dass sich rund 90% aller allgemeinmedizinischen Probleme mit 100 Medikamenten behandeln lassen.
Die Liste der 100 Medikamente sehen Sie auf der Startseite von 100 Medikamente.
Die Liste der 100 Medikamente sehen Sie auf der Startseite von 100 Medikamente.
