Stillende Mütter: keine Migräneprophylaxe!

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 46 , Nummer 1, PK1323
    Redaktionsschluss: 6. August 2024
In «La Revue Prescrire» findet sich ein Text zur Frage, wie die Migräne bei Frauen, die ihr Kind stillen, behandelt werden sollte. Bei Migräneattacken sollte nach Möglichkeit mit Paracetamol oder Ibuprofen in zurückhaltender Dosierung versucht werden, die Beschwerden zu lindern. Hilft dies nicht genug, so kann ein Triptan (z.B. Sumatriptan [Imigran® u.a.]) gegeben werden; nach der Einnahme des Mittels darf aber für mindestens 12 Stunden nicht gestillt werden. Bisher sind keine Medikamente, die als Migräneprophylaktika verwendet werden, als problemlos für das Kind dokumentiert. Dies trifft insbesondere auch auf die neuen, oral verabreichbaren CGRP-Antagonisten («Gepante») zu.

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Stillende Mütter: keine Migräneprophylaxe! (6. August 2024)
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pharma-kritik, 46/No. 1
PK1323
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