Elexacaftor/Ivacaftor/Tezacaftor

  • Autor(en): Etzel Gysling
  • pharma-kritik-Jahrgang 43 , Nummer 1, PK1143
    Redaktionsschluss: 31. Mai 2021
  • Bestimmte Genmutationen sind für das Krankheitsbild der Mukoviszidose («cystic fibrosis», CF) verantwortlich. Die in Trikafta® vereinigten drei Modulatoren eines fehlerhaft gebildeten Proteins verschaffen einer Mehrheit der von CF betroffenen Personen eine deutlich verbesserte Lungenfunktion und höhere Lebensqualität.
Unter der Bezeichnung Trikafta® (in der EU: Kaftrio®) ist neu die Kombination von Elexacaftor, Ivacaftor und Tezacaftor zur Behandlung der Mukoviszidose («cystic fibrosis», CF) erhältlich. Genmutationen können zur Folge haben, dass ein Protein – der «cystic fibrosis transmembrane conductance regulator», CFTR – nicht normal gebildet wird. Weil deshalb der Transport von Chlorid und Bikarbonat in Epithelzellen gestört ist, kommt es zur Bildung von zähflüssigem Schleim und zum klinischen Bild der CF. Aktuell verfügbare CFTR-Modulatoren eignen sich insbesondere für Personen mit der weitaus häufigsten Mutation (F508del) des entsprechenden Gens.

Pharmakologie
Elexacaftor und Tezacaftor bewirken eine Zunahme der Dichte von F508del-CFTR an der Zelloberfläche. Diese beiden «CFTR-Korrektoren» binden sich an verschiedene Stellen des Proteins und haben deshalb einen additiven Effekt. Ivacaftor «potenziert» die Aktivität des CFTR-Proteins. Zusammen führen die drei Wirkstoffe zu einer verbesserten Funktion des F508del-CFTR.

Geschätzte Lesedauer: Von 4 bis 5 Minuten

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Elexacaftor/Ivacaftor/Tezacaftor (31. Mai 2021)
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pharma-kritik, 43/No. 1
PK1143