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Pharma-Kritik

Drei Interleukin-23-Antagonisten

Etzel Gysling
pharma-kritik Jahrgang 41, Nummer 7, PK1079
Redaktionsschluss: 18. Februar 2020
DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2019.1079

Guselkumab, Risankizumab und Tildrakizumab sind drei selektive Interleukin-23-Antagonisten, die zur Behandlung einer Plaque-Psoriasis verwenden werden können, die mit anderen Therapien nicht adäquat behandelt werden können. Diese Medikamente sind alle viel wirksamer als Placebo; auch im Vergleich mit anderen Biologika haben sie sich als überlegen erwiesen. Es handelt sich aber um sehr teure Medikamente, die bisher nicht kontrolliert mit älteren Therapien verglichen worden sind.

In der Schweiz stehen jetzt drei selektive Interleukin-23-Antagonisten (IL-23-Blocker) zur Verfügung, die alle zur Behandlung einer Plaque-Psoriasis dienen können, die nicht adäquat mit anderen systemischen Therapien oder einer Psoralen-Ultraviolett-A-Therapie (PUVA) behandelbar ist. Interleukine (IL) sind Zytokine mit verschiedenartigen Funktionen, wobei einige davon eine bedeutsame Rolle bei der Psoriasis spielen. Bisher wurden in erster Linie IL-12, IL-17A und IL-23 untersucht. Zwei Untereinheiten von IL-23 (p19 und p40) sind in psoriatischen Läsionen überexprimiert. Antikörper, die sich an diese Untereinheiten binden, hemmen die Freisetzung von Zytokinen, die zu entzündlichen Veränderungen führen. Daraus resultiert dann eine Abnahme der Epidermis-Dicke und der Infiltration mit Entzündungszellen. IL-23-Blocker gelten als besonders wirksam als Psoriasis-Therapeutika. Gemeinsame Eigenschaften der IL-23-Antagonisten Guselkumab (Tremfya®), Risankizumab (Skyrizi®) und Tildrakizumab (Ilumetri®) sind humanisierte monoklonale IgG1-Antikörper, die sich an die Untereinheit p19 von IL-23 binden. Sie sind alle zur Behandlung einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis zugelassen, sofern diese ungenügend auf andere systemische Therapien oder eine PUVA-Therapie angesprochen hat bzw. diese Therapien kontraindiziert oder nicht verträglich sind.

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