Säugetier-Bissverletzungen

  • Autor(en): Alexandra Röllin
  • pharma-kritik-Jahrgang 40 , PK1066, Online-Artikel
    Redaktionsschluss: 16. April 2019
    DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2018.1066
  • Hunde- und Katzenbisse sind in der hausärztlichen Praxis häufig. Eine rasche und gründliche Reinigung vermindert das Infektionsrisiko. Wenn prophylaktisch ein Antibiotikum indiziert ist, eignet sich Co-Amoxicillin am besten.

In der französischen Zeitschrift «La Revue Prescrire» ist 2018 ein Update zur Behandlung von Bissverletzungen erschienen (1). Ein genauerer Blick auf den Text zeigt, dass seit unserem letzten pharma-kritik-Artikel aus dem Jahre 2001 auf diesem Gebiet fast keine neuen, relevanten Erkenntnisse gewonnen wurden und es noch immer kaum evidenzbasierte Empfehlungen dazu gibt (2). Da Bissverletzungen in der Praxis häufig sind, soll der Text trotzdem als Vorlage für eine aktualisierte Zusammenfassung in 5 praxisorientierten Schritten dienen. Für weitergehende Hintergrundinformationen, beispielsweise zur Epidemiologie von Bissverletzungen oder zu mikrobiologischen Details verweise ich auf unseren früheren Text sowie auf zwei weitere, lesenswerte Übersichtsarbeiten der letzten Jahre, eine aus dem «Swiss Medical Forum», die andere aus dem «Deutschen Ärzteblatt International» (2,3,4).

1. Reinigung der Wunde
Wie soll eine Bisswunde gereinigt werden? Bissverletzungen gelten als kontaminierte Wunden, daher ist eine frühzeitige und grosszügige Wundreinigung unerlässlich. Ob dabei die Verwendung von steriler NaCl-Lösung derjenigen von s

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Säugetier-Bissverletzungen (16. April 2019)
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