Pharma-Kritik

Edoxaban

Etzel Gysling
pharma-kritik Jahrgang 40, Nummer 3, PK1048
Redaktionsschluss: 29. Juni 2018
DOI: https://doi.org/10.37667/pk.2018.1048

Ein weiteres «direktes» orales Antikoagulans, das weniger Blutungen verursacht als Warfarin. In welchem Ausmass sich die Studienresultate auf einen Vergleich mit dem in der Schweiz gebräuchlichen Phenprocoumon extrapolieren lassen, ist nicht klar. Als Thromboseprophylxe nach orthopädischen Eingriffen ist es noch nicht zugelassen.

Edoxaban (Lixiana®), das vierte der «direkten» oralen Antikoagulantien (DOAK) ist bisher in dieser Zeitschrift noch nicht ausführlich besprochen worden. Es ist zur Behandlung von venösen Thrombosen und Lungenembolien sowie zur Prophylaxe von thromboembolischen Ereignissen bei Vorhofflimmern indiziert. Im Gegensatz zu den anderen DOAK ist Edoxaban bis anhin nicht zur Thromboseprophylaxe nach orthopädischen Eingriffen zugelassen.

Chemie/Pharmakologie
Edoxaban ist – wie Apixaban (Eliquis®) und Rivaroxaban (Xarelto®) – ein direkter Hemmer des aktivierten Faktors X (FXa). Es hat eine ähnliche chemische Struktur wie diese beiden anderen DOAK. Das Medikament hemmt sowohl den FXa in freier und gebundener Form als auch die Prothrombinase. So führt es zu einer Reduktion der Thrombinbildung und der Entstehung von Thromben. Die Plättchenaggregation wird indirekt (via Thrombin) gehemmt.

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