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 bad drug news

Januar 2015

Vareniclin (Champix®): keine zusätzliche Wirkung mit Dosiserhöhung

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 6. Januar 2015

In einer Doppelblindstudie erhielten 200 Raucher und Raucherinnen, denen es unter der üblichen Vareniclin-Dosis von 2 mg/Tag nicht gelungen war, die Anzahl der gerauchten Zigaretten um mindestens die Hälfte zu reduzieren, zusätzliches Vareniclin (bis zu einer Gesamtmenge von 5 mg/Tag) oder Placebo. Mit der Dosiserhöhung wurden aber die Abstinenzraten (nach 1, nach 4 und nach 12 Wochen erfasst) im Vergleich zu Placebo nicht verbessert.


Kurzfassung der Studie aus dem «JAMA Internal Medicine»: Increasing Varenicline Dose in Smokers Who Do Not Respond to the Standard Dosage

«pharma-kritik»-Texte: Vareniclin und Probleme mit Vareniclin

 

Albuminlösungen versprechen bei Sepsis keinen Vorteil

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 13. Januar 2015

In einer Metaanalyse wurden 18 randomisierte Studien zusammengestellt, in denen Patienten und Patientinnen mit einer Sepsis entweder Albumin- oder andere – kolloidale oder kristalloide – Infusionslösungen bekommen hatten. Wie sich zeigte, konnte die Gesamtmortalitätrsrate durch die Gabe von Albumin nicht signifikant vermindert werden (relatives Risiko 0,94, 95% CI 0,87–1,01).


Volltext der Metaanalyse aus dem BMJ: Randomised trials of human albumin for adults with sepsis: systematic review and meta-analysis with trial sequential analysis of all-cause mortality

 

Rhabdomyolyse und malignes neuroleptisches Syndrom bei Donepezil (Aricept®)

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 23. Januar 2015

In Kanada werden die Verschreibungsinformationen von Donepezil mit neuen Warnungen versehen. Sie beziehen sich darauf, dass unter diesem Acetylcholinesterasehemmer Fälle von Rhabdomyolysen und einem malignen neuroleptischen Syndrom beobachtet worden sind.


Mitteilung von «Health Canada»: Alzheimer’s drug donepezil –€ New warnings on the serious risks of muscle breakdown and of a neurological disorder 

Auswahl von früheren BDN-Texten zu Donepezil: Synkopen unter Cholinesterasehemmern und Antidemenz-Medikamente ohne Nutzen bei leichter kognitiver Störung

 

Kieferknochennekrosen bei Sorafenib (Nexavar®)

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 28. Januar 2015

Sorafenib, ein sogenannter Multikinase-Hemmer zur Behandlung des Leberzell-, Nierenzell- und Schilddrüsenkarzinoms, kann in Einzelfällen eine Kieferknochennekrose hervorrufen. Dafür verantwortlich sind wahrscheinlich die Angiogenese-hemmenden Eigenschaften von Sorafenib. Patienten und Patientinnen, bei denen Sorafenib eingesetzt wird, müssen deshalb auf eine gute Mundhygiene achten; ferner sollte vor Behandlungsbeginn eine umfassende zahnärztliche Untersuchung stattfinden.


Bericht aus dem «Canadian Adverse Reaction Newsletter»: Sorafenib and osteonecrosis of the jaw

 
Januar 2015
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