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 bad drug news

Juli 2011

Pankreaskarzinome und Exenatid (Byetta®)

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 7. Juli 2011

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat kürzlich über zwei diabeteskranke Personen berichtet, bei denen unter oder nach einer Behandlung mit Exenatid ein Pankreaskarzinom diagnostiziert worden war. Ferner wird erwähnt, dass in Deutschland noch ein paar weitere Spontanmeldungen eingegangen seien, die ein Pankreaskarzinom im Zusammenhang mit einer Exenatid-Verabreichung beschreiben. Ob ein Kausalzusammenhang besteht, ist ungewiss. Da aber unter Exenatid auch Pankreatitiden vorgekommen sind, ist es als Signal zu werten, das beachtet und überprüft werden muss.

Mitteilung der AkdÄ

Früherer BDN-Text zu Exenatid:
Akute Pankreatitis als mögliche Nebenwirkung von Exenatid (Byetta®)

«pharma-kritik»-Text (nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Exenatid

 

Dronedaron (Multaq®) in neuer Bedrängnis

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 13. Juli 2011

Vor wenigen Tagen hat die Herstellerfirma von Dronedaron entschieden, dass die sogenannte PALLAS-Studie vorzeitig abgebrochen wird. In dieser Studie verglich man Dronedaron bei Personen mit permanentem Vorhofflimmern mit Placebo, wobei nun in der Dronedaron-Gruppe eine erhöhte Inzidenz an schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen (Schlaganfälle, Herzinfarkte u.a.) festgestellt wurde. Swissmedic empfiehlt deshalb, Dronedaron bei permanentem Vorhofflimmern nicht mehr zu verwenden bzw. abzusetzen.
Erst kürzlich war Dronedaron wegen Fällen von Hepatotoxizität in die Schlagzeilen geraten.

Mitteilungen der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) und der Swissmedic

BDN-Text zur Hepatotoxizität:
Dronedaron hepatotoxisch?

«pharma-kritik»-Text (nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Dronedaron

 

Keratitis unter Panitumumab (Vectibix®)

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 19. Juli 2011

Panitumumab ist ein monoklonaler Antikörper, der für die Zweitlinientherapie bei gewissen Formen des metastasierenden Kolorektalkarzinoms zugelassen ist. Wie in einem Rundschreiben gewarnt wird, scheint dieses Medikament in seltenen Fällen zu einer Keratitis zu führen, wobei es auch zu Ulzerationen und dauerhaften Sehschäden kommen kann.

«Dear Doctor Letter» zu Panitumumab

Übersicht zu Panitumumab aus «OncoTargets and Therapy»

 
Juli 2011
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