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Antikörper gegen Migräne: Substanzwechsel bei Nichtansprechen?

Verfasst von: Urspeter Masche
Datum: 24. Februar 2020

Mittlerweile sind drei monoklonale Antikörper im Handel, die das «Calcitonin-Gene-Related-Peptide» (CGRP) beeinflussen und zur Prophylaxe der Migräne zugelassen sind. Die drei Substanzen haben nicht den identischen Wirkmechanismus: Erenumab (Aimovig®) blockiert den CGRP-Rezeptor, während sich Galcanezumab (Emgality®) und Fremanezumab (Ajovy®) an freie CGRP-Moleküle binden. Somit wäre es denkbar, dass Leute, die auf Erenumab ungenügend ansprechen, von einem Wechsel auf Galcanezumab oder Fremanezumab profitieren könnten (bzw. umgekehrt). Gemäss einem Artikel in der Zeitschrift «Arzneiverordnung in der Praxis» existieren zu dieser Frage aber keine Daten aus kontrollierten Studien, so dass man im Einzelfall abwägen muss, ob bei Nichtansprechen ein Wechsel der Substanz zu versuchen wäre.

Volltext des AVP-Artikels: Monoklonale Antikörper zur Prophylaxe von Migräne – Wechsel bei Nichtansprechen?

«pharma-kritik»-Texte (nur mit Abonnement/Passwort zugänglich): Erenumab und Galcanezumab

 
Antikörper gegen Migräne: Substanzwechsel bei Nichtansprechen? (24. Februar 2020)
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